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Spendenkonto: Kreissparkasse Nordhorn BLZ: 267 500 01 Konto: 14 073 852
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Kurzreisen |
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Pressearchiv 2009
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NEULAND GmbH, Bad Bevensen wurde ausgezeichnet
Die NEULAND GmbH Produktvermarktung aus Bad Bevensen wurde auf der Norddeutschen Slowfood-Messe - SlowFisch - vom Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweins e.V. ausgezeichnet.
Helge Thoelen als Vorsitzender des Vereins überreicht die Urkunde an Jens Timm als Vertreter der NEULAND GmbH für ihren besonderen Beitrag zur Erhaltung des Bentheimer Schweine.
Dies Engagement besteht bei NEULAND einerseits in der Zucht und Mast der Bunten Bentheimer wie sie auf ausgesuchten NEULAND-Höfen stattfindet. Hier begleitet Dipl. Ing. agr. Bernd Kuhn als NEULAND Berater u. a. den NEULAND-Zuchtbetrieb Marlene Indorf aus Wolterdingen sowie die Schweinemastbetriebe H.O. Schulze aus Neu Neetze und Jochen Dettmer aus Belsdorf.
Andererseits hat die NEULAND GmbH durch Herrn Timm eine Spezialitätenvermarktung aufgebaut, so dass die hervorragende FleischQualität der Bunten Bentheimer nicht nur in Niedersachsen und Bremen, sondern auch in Hamburg und Berlin ihre Kunden in NEULAND Fleischereien findet.
Zwei dieser NEULAND Fleischereien wurden ebenfalls für ihren Beitrag zur Erhaltung dieser vom Aussterben bedrohter Haustierrasse von Herrn Thoelen ausgezeichnet. Der Fleischermeister Henning Prott aus Bremen/Lessum und Fleischermeister Marco Willers aus Bremen an der Bürgerweide nehmen ihrer Urkunde entgegen, die zukünftig ihren Kunden im Fleischerfachgeschäft von ihrem besonderen Engagement erzählt.
"Für das nächste Jahr ist von der NEULAND GmbH, Bad Bevensen eine Ausweitung des Angebots an Bentheimer Produkten geplant. Das alles ganz im Sinne des Mottos - Erhalten durc h aufessen - " so Jens Timm .
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Online Spenden
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Das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm präsentiert sich zum 20zigsten Mal auf der Grünen Woche in Berlin
Bonn, Berlin, Belsdorf, den 17.12.09
Der NEULAND-Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung ist gemeinsam mit der NEULAND-Vertriebs GmbH Bad Bevensen mit dem Motto „Treffpunkt Tierschutz“ auf der nächsten Internationalen Grünen Woche vom 15.1. – 24.1.2010 mit einem umfangreichen Programm vertreten.
Auf der Grünen Woche 1990 präsentierte sich NEULAND erstmals und zwar im Rahmen der Sonderschau „Schweineproduktion“. NEULAND nutzte die Grüne Woche zum Markttest für Berlin. Im Frühjahr 1990 hat dann die erste Berliner-Fleischerei auf NEULAND umgestellt.
Heute gibt es in Berlin und Umland 15 NEULAND-Fleischereien mit 50 Verkaufsstellen.
„Im Mittelpunkt der Messepräsentation steht wieder der NEULAND Infostand in der beliebten Tierhalle (Halle 25), mit einer Bunten Bentheimer Sau mit Ferkeln und Suffolk Schafen. Fachbesucher, Verbraucherinnen und Verbraucher sind herzlich eingeladen um mit NEULAND-Bauern und Fleischern zu sprechen. Auch kann ein Schülerprogramm unter www.gruenewoche.de gebucht werden, welches die Tierschutzlehrerin des Berliner Tierschutzvereins leitet, “ so der Bundesgeschäftsführer von NEULAND e.V. Jochen Dettmer. Weitere Programmpunkte sind:
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Am 15.1.2010 ist der traditionelle NEULAND-Empfang (nur mit besonderer Einladung)
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Am 19.1.2010 findet von 14.00 – 17.00 Uhr im ICC, Raum 42 eine Fachtagung zu den Perspektiven für ein europäisches Tierschutzlabel statt.(siehe Anhang)
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Am 20.1.2010 wird auf dem Niedersachsen Abend in Hall 5.2 vom Bunten Bentheimer Schwein Schinken und Stracke verkosten, die von der NEULAND Landfleischerei Drewes aus Ammelinghausen hergestellt worden ist.
Weitere Info von Jochen Dettmer, Bundesgeschäftsführer von NEULAND e.V. unter der Tel. Nr. 0172/8126337
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Neuer Appell gegen Patente auf Tiere und Pflanzen!
Es ist ein globaler Appell gegen die ‚Monsantosierung’ von Lebensmitteln! Hier geht es zum Aufruf
Sie können elektronisch unterschreiben!
Den vollen Text des Globalen Aufrufs finden Sie hier:
Die Verhandlung der Einsprüche zum SCHWEINEPATENT wird nach unseren Erfahrungen frühestens im Jahr 2011 vor der Einspruchsabteilung des Europäischen Patentamtes stattfinden.
Weitere Infos unter www.keinpatent.de
Mit freundlichen Grüßen
Ruth Tippe
Kein Patent auf Leben! Dr. Ruth Tippe, Frohschammerstr. 14, 80807 München
mail: rtippe@keinpatent.de Tel. 0172/8963858 Fax 089/3596622
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24.09.2009 Sehr geehrte Damen und Herren, wir möchten Sie und / oder Ihre Mitglieder / Lieferanten / Kunden ganz herzlich zur gemeinsamen Schweinefachtagung der Landwirtschaftskammer NRW und des Vereins Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland eV. ins Landwirtschaftszentrum auf Haus Düsse, NRW, einladen. Am 28. und 29. Oktober werden wichtige Themenkomplexe um die Ökoschweinehaltung behandelt, siehe Programm in der Anlage.
Wir würden Sie bitten, diese Einladung an alle Mitglieder, Schweinehalter , Verarbeiter, Futtermittel-produzenten und Berater sowie Presseorgane, die im Ökoschweine und Schweinefleischsektor in Deutschland tätig sind, zu versenden. Um besser planen zu können , bitten wir um frühzeitige Anmeldung. Mit freundlichen Grüßen Heinrich Rülfing Vorsitzender Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland eV. www.bioschweine-deutschland.de
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Lingen, 18. September 2009
Saure Äpfel brachten den Sieg
Rezeptwettbewerb rund ums Schwein / Verkostung im Heimathaus Darme
„Wahlkampf macht hungrig“ – mit dieser Feststellung hatte Dieter Steinecke eine ungewöhnliche Ausschreibung eingeleitet. Der Bundestagsabgeordnete bat mit dem Wettbewerb „Saulecker“ um Kochrezepten mit Schweinefleisch. In dieser Woche wurden bei einer Verkostung im Heimathaus Darme die besten Einsendungen prämiert.
Dieter Steinecke machte deutlich, wie er auf die ungewöhnliche Aktion kam: „Ich gehöre dem Verein zum Erhalt des Bunten Bentheimer Schweines an. Dieses ist nicht nur ein kulinarischer Botschafter unserer Region, sondern steht exemplarisch für hochwertige regionale Agrarprodukte.“
Der Kochwettbewerb hatte in der Fachpresse bundesweites Aufsehen erregt. So waren denn auch zahlreiche Einsendungen eingegangen. Die drei besten schafften es ins „Finale“ in Darme. Denkbar knapp fiel die Entscheidung des Abends. Mit einer aromatischen Kreation von Schweinerücken mit Äpfeln, Zimt und Nelken setzte sich Anke Lanfer aus Nordhorn gegen Henning Boermann (Schweinesteak überbacken) aus Schüttorf und Anja Schupe (Schweinefilet mit Kräuterfüllung) aus Georgsdorf durch.
Kochen mussten die Einsender nicht selbst: Fachkundig hatten die Küchenprofis Holger Schover (GLL Meppen), Holger Laschek (Hutmachers Deele) und Martin Eixler (Partyservice Eixler) die Zubereitung übernommen. Die Punkte vergaben neben Dieter Steinecke die Landtagsabgeordnete Karin Stief-Kreihe, der Nordhorner Tierparkgeschäftsführer Thomas Berling und zwei Gäste aus dem Publikum.
Die 18 besten und originellsten Rezepte aus dem Wettbewerb wurden in einer Broschüre zusammengestellt. Diese kann unter www.dieter-steinecke.de heruntergeladen werden.
Ein ungewöhnlicher Wahlkampftermin für Karin Stief-Kreihe und Dieter Steinecke
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15 Bentheimer auf einen Schlag 20.08.09
Visselhoevede - BELLEN (woe) Eigentlich ist Udal Wiederhold Mühlenbauer. Er fertigt seit Jahrzehnten Kornmühlen und Flockenquetschen aus Holz für den häuslichen Bereich an. Und beliefert mit den Holzprodukten aus Bellen Kunden im gesamten Bundesgebiet. Doch nun hat der Bio-Landwirt neben dem Bau von Getreidemühlen für den Hausgebrauch eine neue Passion entdeckt: Die Aufzucht von bunten Schweinen, genau genommen den bunten Bentheimer Schweinen, die als Rasse vom Aussterben bedroht sind
Die Frischlinge habe er vor zwei Jahren in Ostniedersachsen gesehen, als er die Hochzeit seines Freundes vorbereitete, berichtet Wiederhold. Er streichelte die damaligen Vollwaisen, fand sie so niedlich, dass er vor einem Jahr einige Tiere mit nach Bellen nahm, wo sie in seinem riesigen Garten nach Herzenslust herumtollen können.
Die bunten Zuchttiere von zwei Sauen und einem Eber wachsen seitdem glücklich grunzend und zufrieden auf. Nun haben die Sauen erstmalig geferkelt. „Auf einen Schlag sind 15 Ferkel geboren worden“, freuen sich Wiederhold und seine angehende Ehefrau Anna Röhrs, eine gelernte Tischlerin. Dass der Mühlenbauer und Bio-Landwirt die bunten Bentheimer aufzieht, fördert die Landwirtschaftskammer mit einem finanziellen Zuschuss.
Wiederholds Haustiere tummeln sich auf einer großen, naturbelassenen Wiese am Waldesrand und werden nun gemästet mit Biofutter, wachsen in Freilandhaltung wohl behütet auf und landen irgendwann mal beim Verbraucher auf dem Tisch. „Die Bentheimer als alte Nutztierrasse sind stressresistent und sehr pflegsam und nützlich. Schließlich wühlen sie unseren Garten um und halten Unkraut kurz“, so Wiederhold über seine tierischen Helfer. Und weiter: „Wir können nicht alle Schweine behalten und werden einige abgeben. Wer Interesse hat, kann sich bei uns melden“, so Wiederhold.
Ein Schwein braucht ein Jahr, damit es ein Schlachtgewicht von 120 Kilogramm auf die Waage bringt. Das Fleisch der Bentheimer habe Gourmetqualität, so der Landwirt, der zudem Feldfrüchte wie Kohl und Möhren, Tomaten, Schlangengurken, Äpfel und Heidelbeeren anbaut. Parallel zu seinem Berufsalltag baut Wiederhold ein Holzhaus, in das er und seine Frau einziehen werden.
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Sommerfest 2009
40 Mitglieder, Züchter und Gäste trafen sich Anfang Juni zum Sommerfest des Vereins auf dem Betrieb unseres Züchters Hans-Jürgen Franzen in Uplengen.
Wir danken Heide und Hans-Jürgen Franzen für die hervorragende Organisation vor Ort sowie für das leckere "Bunte Bentheimer"-Catering, das keine Genuß-Wünsche übrig ließ... 
Spontan wurde an diesem Abend auf Anregung der Familie Dienst verabredet, das Sommerfest 2010 in Wiesbaden bei unserem Mitgliedsbetrieb Domäne Mechthildshausen stattfinden zu lassen.
Der Verein plant dazu den Einsatz eines Reisebusses mit Einstiegsmöglichkeiten in Bremen, Osnabrück und Münster - 
demnächst dazu mehr...
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Aigner fordert Änderung des europäischen Biopatentrechts
Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Ilse Aigner, bleibt bei ihrer Linie, einen patentfreien Bereich für landwirtschaftliche Nutztiere zu schaffen. "Wir müssen uns mit der Kritik der Landwirtschaft, Züchter, Kirchen und besorgter Bürgerinnen und Bürger an den Patenten auf Tiere und Pflanzen ernsthaft auseinandersetzen. Deswegen habe ich die Probleme heute mit Kritikern und Befürwortern des europäischen Biopatentrechts erörtert", sagte Bundesministerin Ilse Aigner anlässlich eines Rundes Tisches zu Biopatenten in Berlin. weiterlesen.... Pressemitteilung 120 10.06.09 18:30
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05.04.2009 | 10:31 Uhr
POL-OF: "Schwein gehabt!" - Trächtige Muttersau auf der A 66 eingefangen - Gem. Hanau
Offenbach (ots) - (jmr/neu) Die nicht ordnungsgemäß geschlossene Bordwand eines Tieranhängers nutzte am Samstagmorgen auf der vielbefahrenen Autobahn A 66 zwischen Hanau-Nord und Erlensee ein trächtiges Schwein namens Fribu und suchte sein Glück in der Flucht. Das etwa hüfthohe Hausschwein der Rasse "bunte Bentheimer", mit einer Länge von gut anderthalb Meter und einem Lebendgewicht von 130 Kilo, hüpfte gegen 10 Uhr von der Ladefläche und rannte dann munter auf der Autobahn umher. Ein selbstloser Autofahrer sowie zwei Helfer des THW kamen den Streifen der Autobahnpolizei Langenselbold und der Polizei Hanau zu Hilfe, um mit einem beherzten Sprung und anschließenden heftigen Ringkampf die laut quiekende Sau zu überwältigen. Der kurz darauf eintreffende Eigentümer, ein 37-jähriger Mann aus Heppenheim, hatte das Tier zuvor in Bruchköbel gekauft. Ein Autofahrer, der den Heppenheimer auf der Schnellstraße überholt hatte, machte den Schweinezüchter mit den Worten "Sie haben gerade ihre Sau verloren" auf die Misere aufmerksam, was den Tierhalter zur sofortigen Umkehr veranlasste. Bis zu seinem Eintreffen wurde das Schwein mit einem Seil an der Leitplanke angebunden. Die trächtige Muttersau kam zum Glück mit leichten Blessuren davon und konnte anschließend gut gesichert den Nachhauseweg antreten. Autos kamen bei der Aktion nicht zu Schaden.
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Dem sichtlich erleichterten Polizeioberkommissar Dirk Klitsch gelang es, das auf der Autobahn eingefangene Hausschwein "Fribu" zu beruhigen.
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Pressemitteilung Nr. 085 Ausgabedatum 11. Mai 2009 | 14:20
Aigner fordert Verbot von Biopatenten auf Tiere
Bundesministerin Aigner fordert, keine Patente auf Tiere zuzulassen, die aus der Kreuzung natürlicher Elterntiere hervorgegangen sind. "Wir dürfen die Kritik der Landwirtschaft, Züchter und besorgter Bürgerinnen und Bürger nicht einfach in den Wind schlagen", mahnte Aigner heute in Berlin.
Jedes männliche Tier kann eine Vielzahl von Nachkommen erzeugen. Gingen Patente mit der Geburt auf Kälber, Ferkel oder Lämmer über, könne dies dazu führen, dass über kurz oder lang auf den meisten landwirtschaftlichen Nutztieren mehrere Patente lägen. Abgesehen von ethischen Bedenken müssten dann zur Klärung von Patentansprüchen unzählige Gentests und Eigenschaftsprüfungen durchgeführt werden, was zu einer erheblichen Verteuerung und Behinderung von Innovation und Züchtung führen würde.
"Patente auf Tiere, die aus der Kreuzung natürlicher Elterntiere hervorgegangen sind, müssen europaweit verboten werden", so die Bundesministerin. Denn die Grundregeln der grünen Biopatentierung seien im EU-Recht und dem Europäischen Patentübereinkommen verankert, an das der deutsche Gesetzgeber gebunden ist. Auch beim europäischen Patentverbot für "im Wesentlichen biologische Verfahren" sieht Aigner Nachbesserungsbedarf, damit klassische Züchtungsverfahren weiterhin patentfrei bleiben. Das deutsche erweiterte Züchterprivileg und die Beweiserleichterung für Landwirte sollten ebenfalls im Europarecht verankert werden. Außerdem sei eine unabhängige gerichtliche Kontrolle der Entscheidungspraxis des Europäischen Patentsamts aus Gründen der Gewaltenteilung unverzichtbar, erklärte die Bundesministerin.
Vor diesem Hintergrund begrüßt Aigner die heutige Anhörung zu Biopatenten in der gemeinsamen Sitzung des Rechtsausschusses und des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestages. Die Ausschüsse werden sich mit den drängenden Fragen der Biopatentierung auseinandersetzen und Lösungsansätze aufzeigen, so die Erwartung der Bundesministerin. © Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
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SPD AG Rechtspolitik
Appell an Europäisches Patentamt Zum Entschließungsantrag der Koalitionsfraktionen zur Umsetzung der Biopatentrichtlinie bei Tieren und Pflanzen erklären der rechtspoltische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Stünker und der zuständige Berichterstatter Matthias Miersch: Auf Initiative der SPD-Bundestagsfraktion hat der Deutsche Bundestag seine Auffassung bekräftigt, dass nach geltendem Recht für traditionelle Verfahren der Pflanzen- und Tierzucht und die daraus hervorgegangenen Tiere und Pflanzen keine Patente erteilt werden dürfen. Damit haben die Abgeordneten die Bedenken im Bereich der Landwirtschaft und in Teilen der Öffentlichkeit aufgegriffen, dass das Europäische Patentamt angesichts der Brokkoli- und Tomatenpatente eine zu weitgehende Patentierung für die Züchtung von Pflanzen und Tieren vornimmt. Anlass für die Initiative ist der gegenwärtig vor der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamts anhängige "Brokkoli-Fall", der als Präzedenzfall für die zukünftige Patentierungspraxis auf herkömmliche Pflanzen angesehen wird. Sofern das erteilte Patent auf die Brokkolipflanzen bestätigt wird, wird befürchtet, dass diese Entscheidung gleichzeitig bindend für sämtliche anhängigen Patentanträge einschließlich für Nutztiere und deren Nachkommen sein könnte.
Mit der Umsetzung der Biopatent-Richtlinie hatte der Gesetzgeber seinerzeit die Absicht verbunden, den Gegensatz des nicht patentierbaren biologischen Verfahrens zur patentierbaren technischen Erfindung ausreichend sicher zu beschreiben. Der Deutsche Bundestag erwartet daher, dass die große Beschwerdekammer die erfolgte Patenterteilung korrigiert. Darüber hinaus spricht sich die SPD-Fraktion angesichts der erfolgten Anhörung im Rechtsausschuss dafür aus, in der kommenden Legislaturperiode sorgfältig die Verbesserung der meist rechtlich internationalen Grundlagen zu prüfen. Es ist damit zu rechnen, dass es in der Wirtschaft stets Bestrebungen geben wird, immer wieder rechtliche Spielräume zu suchen. Grauzonen müssten geschlossen werden, so dass die SPD auch die Initiative der Bundesjustizministerin begrüßt, noch im September mit den beteiligten Fachressorts die Problematik zu erörtern.
HERAUSGEBER THOMAS OPPERMANN MdB REDAKTION NORBERT BICHER TELEFON (030) 227-522 82 / (030) 227-511 18 TELEFAX (030) 227-568 69 E-MAIL PRESSE@SPDFRAKTION.DE
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PATENTE AUF LEBEN: BAYERN UND HESSEN KÖNNEN SICH IM BUNDESRAT NICHT DURCHSETZEN FDP UND NIEDERSACHSEN BLOCKIEREN
Wie "Kein Patent auf Leben!" aus gut unterrichteten Kreisen erfahren hat, droht einer öffentlich angekündigte Initiative der Bundesländer Hessen und Bayern, mit der die Patentierung von Tieren und Pflanzen in Zukunft verhindert werden soll, das Aus. Der Antrag wurde von der Regierung in Hessen im März in den Bundesrat eingebracht und auf Initiative von Bayern konkretisiert. Laut dem Antrag soll die Patentierung von Pflanzen und Tieren aus normaler Zucht gesetzlich verboten werden.
Bei der Beratung in verschiedenen Ausschüssen versucht insbesondere die FDP und die Regierung von Niedersachsen die Abstimmung zu verzögern. Die FDP will die Initiative der eigenen Regierungen in Hessen und Bayern (an denen die FDP beteiligt ist) so nicht mittragen. Die CDU in Niedersachsen hintertreibt den Antrag der anderen CDU /CSU regierten Bundesländer mit dem Hinweis darauf, dass erst eine Entscheidung des Europäischen Patentamtes abgewartet werden solle. In Niedersachsen hat auch das größte deutsche Pflanzenzuchtunternehmen, die KWS (Klein Wanzlebener Saatzucht ihren Sitz hat, die selbst verschiedene Patent angemeldet hat, So wurde die Verabschiedung des Antrags jetzt bereits in mehreren Ausschüssen blockiert. Für die Verschiebung stimmten zuletzt am 25.5.im Ausschuss für Kultur acht Länder, gegen eine Verschiebung stimmten nur Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen. Enthalten haben sich die Regierungen von Brandenburg, Bremen, Saarland und Schleswig-Holstein.
Jetzt geht es darum, ob im Plenum des Bundesrates am 12.6. trotzdem über den Antrag abgestimmt wird. Sollte es dort nicht zur Abstimmung kommen,besteht die Gefahr, dass der Antrag in die Sommerpause gerät und dann nach der Bundestagswahl rasch beerdigt wird.
Seehofer, Koch und auch Aigner haben sich öffentlich für ein gesetzliches Verbot der Patentierung von Tieren und Pflanzen ausgesprochen. Tatsächlich kann ein wirksames Verbot der Patentierung von Pflanzen und Tieren nur von der Politik erreicht werden. Diese Entscheidung darf nicht einem Amt überlassen werden, das bereits dutzende von Patenten auf Verfahren zur konventionellen Zucht von Pflanzen und Tieren erteilt hat.
Deswegen jetzt unbedingt mitmachen! Schreiben Sie jetzt an die Ministerpräsidenten, dass der Antrag verbessert und zügig verabschiedet werden soll! zum Antrag weitere Informationen: www.keinpatent.de
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„Stoppt das Patent auf die arme Sau!" Landwirte demonstrieren in München gegen Patente auf Tiere und Pflanzen
München, 15. 4. 2009 - Gegen Patente auf Tiere und Pflanzen demonstrieren heute über tausend Bauern gemeinsam mit Umwelt- und Entwicklungsorganisationen in München. Über 5000 Bürgerinnen und Bürger sowie etwa 50 Verbände haben sich einem Sammeleinspruch gegen ein Patent zur Züchtung von Schweinen angeschlossen. Der Einspruch gegen das ursprünglich vom US-Agrarkonzern Monsanto angemeldete Patent wird heute am Europäischen Patentamt (EPA) in München von der Organisation „Kein Patent auf Leben!" übergeben. Die Teilnehmer des Protest-Marsches unter dem Titel „Stoppt das Patent auf die arme Sau!" fordern ein gesetzliches Verbot von Patenten auf Leben. Greenpeace hat gestern eine neue Recherche zu Patentanträgen vorgelegt, nach der sich die vom EPA genehmigten Patente inzwischen von der Zucht von Kühen bis auf die Milch erstrecken. Die heutige Demonstration gegen Patente auf Leben gilt als die bisher größte in Europa.
„Mit Patenten auf Leben werden Bauern und Züchter enteignet", sagt Rudolf Bühler von der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall, der heute eine Herde seiner traditionellen Zuchtschweine vor das Patentamt geführt hat. „Konzerne wie Monsanto wollen die Kontrolle über Landwirtschaft und Lebensmittel, vom Ferkel bis zum Schnitzel." Die im Schweine-Patent (EP 1651777) beanspruchten Tiere sind nicht von anderen Zuchtschweinen zu unterscheiden. Es wird auch keine neue technische Erfindung beschrieben. Im Patentantrag hat Monsanto nur bereits bekannte Zuchtverfahren variiert.
Unterstützt wird die Demonstration auch vom Bundesverband Deutscher Milchviehalter (BDM) und der Arbeitsgemeinschaft Bäuerliche Landwirtschaft (AbL). „Es gibt neue Patentanträge, die reichen von der Kuh bis zur Milch und dem Joghurt", sagt Romuald Schaber vom BDM. „Die Bundesregierung muss der Gier der großen Konzerne auf Lebewesen endlich Grenzen setzen."
Die Entwicklungsorganisation Misereor befürchtet, dass Bauern in Entwicklungsländern durch derartige Patente die Rechte an ihrem eigenen Saatgut verlieren. Patente auf Saatgut tragen über die Verteuerung des Anbaus zur Verschärfung der weltweiten Ernährungslage bei.
Einen ersten Erfolg für die Unabhängigkeit der Landwirtschaft haben die Demonstranten in München bereits verbucht: Vergangenen Monat verlangten die Hessische Landesregierung und die Grünen im Deutschen Bundestag eine Änderung der europäischen Patentgesetze, um die Erteilung derartiger Patente in Zukunft zu verbieten.
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Sammeleinspruch gegen das Patent auf "Schweine"!
Das Patent auf die Zucht von Schweinen von Monsanto / Newsham Choice Genetics
Am 16. Juli 2008 wurde im Europäischen Patentamt das Patent EP 1651777 auf die Zucht normaler, konventioneller Schweine erteilt. Das Patent beruht auf der Nutzung von natürlichen Gen-Varianten, die in allen Schweinerassen vorkommen. Mit dem Verfahren soll unter anderem die Mastleistung der Tiere verbessert werden.
Nach den Europäischen Patentgesetzen können sich Patente, die Verfahren zur Erzeugung von Pflanzen und Tieren umfassen, auch auf deren Nachkommen erstrecken. Dadurch ergibt sich eine große Reichweite des Patentes. Aufgrund moderner Zucht und Vermehrungsverfahren können sich die Nachkommen der patentierten Schweine rasch verbreiten, innerhalb weniger Generationen können zig-tausend Schweine betroffen sein. Ein besonderes Problem ist dabei, dass die patentierten Schweine nicht von anderen Schweinen unterscheidbar sind.
Das Patent passt in eine ganze Reihe von weiteren Patentanmeldungen mit denen systematisch versucht wird, weitreichende Kontrolle über die Landwirtschaft, die Tier- und Pflanzenzucht sowie die Lebensmittelproduktion zu übernehmen. Das Patentrecht wird dazu missbraucht, um neue globale Abhängigkeiten zu schaffen. Durch Patente auf Saatgut, Nutztiere, Lebens- und Futtermittel können die Preise für die Verbraucher steigen und die Nahrungsmittelkrise in den Entwicklungsländern verschärft werden.
Nach den Europäischen Patentgesetzen hätte dieses Patent nicht erteilt werden dürfen. "Kein Patent auf Leben!" wird gegen dieses Patent gemeinsam mit anderen Organsisationen einen Sammeleinspruch einlegen. Einzelpersonen und Verbände sind eingeladen, sich am Einspruch zu beteiligen.
Frist für den Einspruch: 10 April 2009. ![Einspruch_gegen_Patent_auf_Zucht_von_Schweine2[1] Einspruch_gegen_Patent_auf_Zucht_von_Schweine2[1]](../../../Aktuelles/Pressearchiv/Archiv_2009/a_Einspruch_gegen_Patent_auf_Zucht_von_Schweine2_1_.gif) ![Einspruch_Schweine_01[1] Einspruch_Schweine_01[1]](../../../Aktuelles/Pressearchiv/Archiv_2009/a_Einspruch_Schweine_01_1_.jpg)
Die Unterschriftenlisten s. rechts und links können hier als Pdf-Datei durch klick auf das jeweilige Bild heruntergeladen werden. Ausfüllen und abschicken an: Kein Patent auf Leben, Dr. Ruth Tippe, Frohschammerstr. 14, 80807 München. Weitere Informationen: www.keinpatent.de und www.no-patents-on-seeds.de
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SlowFood Messe in Stuttgart
Vom 02. bis zum 05. April 2009 findet die SlowFood-Messe in Stuttgart statt.
Folgende Mitglieder und Kooperationspartner beteiligen sich mit eigenen Ständen:
Infos zur Messe: www.slowfood-messe.de , www.slowfood.de
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Presseartikel Capital 04.2009
"Mut zum Artenschutz" hier den gesamten Artikel weiterlesen....
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Anläßlich der GRÜNEN WOCHE in Berlin...
Berlin, 15. Januar 2009
"Erhalten durch Aufessen" - Artenschutz à la NEULAND - Die Diepholzer Moorschnucke und die Bunten Bentheimer Schweine 
Die Diepholzer Moorschnucke und das Bunte Bentheimer Schwein sind vom Aussterben bedrohte Nutztierarten. Ihr Fleisch ist nicht nur besonders schmackhaft und nährwertreich, sie tun auch der Umwelt gut. Genügsam, robust, stressresistent und an die regionalen Gegebenheiten bestens angepasst bereichern sie Mensch und Natur. Das NEULAND Qualitätsfleischprogramm möchte auch seinen Beitrag zum Erhalt leisten und baut einen Vertriebskanal über seine Fleischerfachgeschäfte auf.
Mit der Vermarktung von bedrohten Tierarten schlägt NEULAND zwei Fliegen mit einer Klappe: Einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und erstklassige Fleischqualität für die Vertriebspartner. "Für uns ist es paradox, dass gerade Tierarten, die sich über lange Zeiträume an regionale Gegebenheiten angepasst haben, die äußerst robust und genügsam sind, jetzt vom Aussterben bedroht sind. Mit unserem etablierten Vertriebsnetz will NEULAND einen wichtigen Beitrag leisten, um die Wirtschaftlichkeit des Engagements von Vereinen und Initiativen, wie die zum Erhalt des Bunten Bentheimer Schweins oder der Diepholzer Moorschnucke zu gewährleisten," erklärt Jochen Dettmer, Bundesgeschäftsführer des NEULAND e.V. .
Auf der Grünen Woche in Berlin stellt NEULAND auf seinem Infostand in der Tierhalle ( Halle 25 ) eine Bentheimer Sau mit Ferkeln aus, die der Herdbuchzuchtbetrieb Arche Warder zur Verfügung gestellt hat. Eine Verkostung von Bunten Bentheimer Schinken und Wurst, der NEULAND-Fleischerei Drewes aus Amelinghausen findet auf dem Niedersachsenabend am 21.01.09 statt. Fleisch von der Diepholzer Moorschnucke wird es in der "Tafelrunde" in der BMELV-Halle 23a am 19.01.09 von 15:00 - 16:00 Uhr geben, innerhalb des Projektes "Verbraucher, Konsum und Kulturlandschaft" des BUND-Niedersachsen und dem Bundesverband der Regionalbewegung. Das Fleisch stammt von der Schäferei Ulenhof ( Mathias Dreyer ), die auch NEULAND-Betrieb ist. V.i.S.d.P. Jochen Dettmer, NEULAND e.V., T. 0172-8126337
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