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Pressearchiv 2011

NEULAND-Qualitätsfleischprogramm jetzt mit Online-Shop

Belsdorf, den 2.12.10

„Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft hat das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm aus besonders tiergerechter Haltung eine neue Angebotsform gestartet. Mit heutigem Tage können  Verbraucherinnen und Verbraucher, die keinen NEULAND-Fleischer oder NEULAND-Bauern mit Hofladen in ihrer Nähe haben, auch Online eine Bestellung aufgeben. Auf unserer Homepage www.neuland-fleisch.de starten wir zunächst mit vier direktvermarktenden NEULAND-Höfen, die NEULAND-Fleisch vom Schwein, Rind, Lamm und Huhn anbieten“, so der Bundesgeschäftsführer des NEULAND e.V.

 

„Geplant ist die Ausweitung des Angebotes mit noch weiteren Spezialitäten von NEULAND-Fleischereien. NEULAND möchte auch in diesem Bereich innovative Wege gehen.

Wer mehr über NEULAND wissen möchte, ist herzlich zur Internationalen Grünen Woche vom 21.1. –30.11 nach Berlin eingeladen, wo NEULAND in Halle 25 mit einem Infostand präsent ist, so Dettmer abschließend.

 

 

Wir haben es satt!

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Wir haben es satt!

Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten

Demonstration am Samstag, 22. Januar 2011 in Berlin
12 Uhr Hauptbahnhof, Washingtonplatz
Abschlusskundgebung und Rock for Nature
am Brandenburger Tor

Während der Messe „Grüne Woche“ in Berlin treffen sich am 22. Januar 2011 Landwirtschaftsminister aus aller Welt und internationale Agrarkonzerne auf Einladung der Bundesregierung. Das Ziel von Monsanto, Müller Milch, BASF und Co.: die Industrialisierung der Landwirtschaft voran zu treiben. Das heißt: Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporte. Die Agrarkonzerne wollen für Gen-Saat, Agro-Chemie und Industrie-Food grenzenlose Märkte und weitere Milliarden-Subventionen. Sie wollen Agrarfabriken statt Bauernhöfe - überall. Dies alles unter dem Deckmantel den Welthunger und den Klimawandel zu bekämpfen. Unterstützt werden sie dabei von Kanzlerin Merkel und ihrer Bundesregierung.

Diese Agrarpolitik haben wir satt!

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Artgerecht nur mit Ringelschwanz !

Das NEULAND-Qualitätsfleischprogramm präsentiert sich wieder auf der Grünen Woche in Berlin

Bonn, Berlin, Belsdorf, den  6.1.11

Der NEULAND-Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung ist gemeinsam mit der NEULAND-Vertriebs GmbH Bad Bevensen mit dem Motto „Artgerecht nur mit Ringelschwanz“ auf der nächsten Internationalen Grünen Woche vom 21.1. – 30.1.2011  mit einem umfangreichen Programm vertreten.

„Die diesjährige Grüne Woche steht ganz im Eindruck der Auseinandersetzung um eine weitere Industrialisierung der Landwirtschaft. Gerade der aktuelle Dioxinskandal  zeigt, dass die Gesellschaft ein Recht hat über die Strukturen der Lebensmittelproduktion informiert zu werden. NEULAND zeigt dafür eine zukunftsweisende Alternative in der Nutztierhaltung auf und spricht wichtige Fragen im Umgang mit unseren Nutztieren an. Im Mittelpunkt der Messepräsentation steht wieder der NEULAND Infostand in der beliebten Tierhalle (Halle 25), mit einer Bunten Bentheimer Sau mit Ferkeln und Suffolk Schafen.  Fachbesucher, Verbraucherinnen und Verbraucher sind herzlich eingeladen um mit NEULAND-Bauern und Fleischern zu sprechen. Auch kann ein Schülerprogramm unter www.gruenewoche.de gebucht werden, welches die Tierschutzlehrerin des Berliner Tierschutzvereins leitet, “ so der Bundesgeschäftsführer von NEULAND e.V. Jochen Dettmer.

Weitere Programmpunkte sind:

  • Am 21.1.2011 ist der traditionelle NEULAND-Empfang mit Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (nur mit besonderer Einladung)
  • Am 25.1.2011 findet von 14.00 – 17.00 Uhr im ICC, Raum 42 eine Fachtagung im Rahmen der Dialogreihe Tierschutz zum Thema: Eingriffe am Tier: Vom Schnabel kupieren bis zum Schwänze abschneiden statt.(siehe Anhang)
  • Am 26.1.2011 wird auf dem Niedersachsen Abend in Hall 5.2 vom Bunten Bentheimer Schwein Schinken und Stracke verkosten, die von der NEULAND Landfleischerei Drewes aus Ammelinghausen hergestellt worden ist.

Weitere Info von Jochen Dettmer, Bundesgeschäftsführer von NEULAND e.V. unter der Tel. Nr. 0172/8126337

Berlin, 20. Januar 2011

Lebensmittelskandale sind Zeichen für Systemfehler

Das AgrarBündnis mahnt neue Agrarpolitik an

In Berlin stellte das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht 2011 vor und nahm Stellung zu aktuellen agrarpolitischen Themen.

Vom aktuellen Dioxin-Futtermittelskandal seien landwirtschaftliche Betriebe in nahezu allen Bundesländern betroffen. Das zeige, wohin der Weg des „Wachsens oder Weichens“ und der industriellen Pro-duktion der Lebensmittel führe. Der aktuelle Skandal könne nicht auf einzelne schwarze Schafe abgewälzt werden. Hier liege ein System-fehler vor. Das war die einhellige Meinung der Repräsentanten von 24 Verbänden aus Landwirtschaft, Tierschutz, Umweltschutz und Ent-wicklungspolitik.

Vielfalt ist bedroht – Trendwende nicht in Sicht

Die Bedeutung, die Bedrohung und Wege zum Erhalt der Vielfalt in der Landwirtschaft sind das zentrale Thema des Kritischen Agrarberichts 2011.

Heidrun Betz vom Deutschen Tierschutzbund machte auf den drama-tischen Verlust bei der Vielfalt der Nutztiere aufmerksam: Beim Geflü-gel beliefern vier Konzerne die gesamte Welt mit „Zuchtmaterial“. In Deutschland stammen sowohl bei der Milchviehhaltung als auch bei den Schweinen 97 Prozent der Tiere aus nur vier Rassen. Während die Zucht von Konzernen beherrscht werde, werde die Erhaltung der landwirtschaftlichen Vielfalt und des dazugehörigen Wissens über-wiegend ehrenamtlich geleistet und privat finanziert.

Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des Bund für Umwelt und Natur-schutz Deutschland, machte eine fehlgesteuerte Agrar- und Umwelt-politik dafür verantwortlich, dass die gesetzten Ziele zum Erhalt der Artenvielfalt nicht erreicht worden sind: „Die Bundesregierung hat zen-trale Umweltgesetze bis zur Unkenntlichkeit aufgeweicht, so dass sie ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele nicht erreichen konnte. Die Überdüngung stagniert auf hohem Niveau und bleibt eine der Hauptursa-chen für den rasanten Artenverlust.“ Weiger ging auch auf die Tierhaltung ein: „Die gesetzlich und mit Subventionen beförderte Ausweitung der Massentierhaltung ist nicht nur ein Einfallstor für Dioxin- und an-dere Risiken, sondern sie ist auch Ursache für das kolossale Versa-gen hinsichtlich konkreter Klimaschutzziele für die Landwirtschaft für das Jahr 2010.“

Agrarreform: Chance zum Wandel nutzen!

Als Konsequenz aus dem aktuellen Futtermittel-Skandal forderte Bernd Voß von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, dass die Namen der Futtermittelfirmen öffentlich gemacht werden, die mit Kriminellen Geschäfte gemacht haben: „Der gute Name muss auf dem Spiel stehen, um der kriminellen Energie etwas entgegenzusetzen
AgrarBündnis e.V., Dr. Frieder Thomas, Markstätte 26, 78462 Konstanz, Fon 07531 282939-1, Mobil 0160 98737572 info@agrarbuendnis.de,
www.agrarbuendnis.de
hier der Bericht als Pdf-Dokument

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